Team der Beckerklinik bei der Besprechung eines Röntgenbilds

Blinddarmentzündung

Bei der Blinddarmentzündung handelt es sich um eine Entzündung des sogenannten Wurmfortsatzes, einem Anhanggebilde des Dickdarms. Der Blinddarm hat für das Verdauungssystem von uns Menschen keinerlei Funktion, er ist völlig entbehrlich.

Dies ist z.B. bei der Kuh, die ein anderes Verdauungssystem besitzt als der Mensch ganz anders. Sie benötigt dieses Organ.
Nun kann es vorkommen, dass es zu Ablagerungen in diesem zurückgebildeten Darmanteil kommt. Diese führen zu eitrigen Entzündungen, einem Geschwür (Abszess) und bei Fortschreiten der Erkrankung zu einer Bauchfellentzündung.

Außer der baldigen Entfernung gibt es keine Behandlungsalternative. Die Entfernung des Blinddarms stellt eine absolute Routineoperation dar. Die Operation kann konventionell „offen“ oder mit der Technik der so genannten Schlüsselloch-Chirurgie* (minimal-invasiv) durchgeführt werden.

* Schlüsselloch-Chirurgie
Bei der sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie handelt es sich um minimalinvasive Eingriffe, also Operationen durch sehr kleine Hautschnitte. Das Operationsfeld wird über eine Kamera auf einen Bildschirm übertragen. Die Vorteile sind eine geringere Belastung und schnellere Heilungschancen für den Patienten.