Klinik Dr. Becker GmbH - Staufener Str. 18 - 79189 Bad Krozingen - Fon 07633 / 4002 - 0

Weichteilverletzung

Unter Weichteilverletzungen versteht man jede Art von Wunden mit oder ohne begleitende Knochenbrüche sowie Verletzungen im Körperinneren wie stumpfe Sehnen-(ab)risse oder Zerreißungen, häufig Achillessehne, Kniescheibensehne oder auch Bizepssehne in der Ellenbeuge.

Zur Vermeidung von Funktionseinschränkungen und Folgeschäden müssen diese Verletzungen operativ behandelt werden. Die operative Behandlung kann erfolgen durch direkte Naht, Refixierung an Knochen z B. durch so genannte Anker oder Bohrlöcher, indirekte Naht mit Minischnitten bei der Achillessehnenruptur. Oftmals ist eine Schienennachbehandlung oder Entlastung erforderlich da die Heilungszeit von Sehnen relativ lang sein kann und die Naht oder Refixierung nicht sofort belastbar ist.

Bandverletzung von Gelenke werden je nach Gegebenheit z.B. durch Naht, Anker (Skidaumen), Ersatzplastik durch körpereigenes Material (vorderes oder hinteres Kreuzband) oder auch konservativ behandelt beim sog. Außenbandriß am oberen Sprunggelenk z.B. in einer Knöchelschiene.

Hautverpflanzungen werden durchgeführt nach tiefen (3°-4°) Verbrennungs- und Verbrühungswunden sowie bei Defektwunden, die evtl. durch eine Vakkumtherapie vorbehandelt wurden.

Klinik Dr. Becker GmbH
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Impressum

 

Glossar

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Osteosynthese


Die Osteosynthese ist die operative Versorgung von Knochenbrüchen und anderen Knochenverletzungen mit Implantaten zumeist aus Metall.

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Karpaltunnel


Der Karpaltunnel (Canalis carpi) ist ein Begriff aus der medizinischen Anatomie und bezeichnet einen Nerven-Muskeldurchgang an der Hand.

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Schnellender Finger


Mit schnellender Finger (lat. Tendovaginosis stenosans oder Tendovaginitis stenosans) wird eine anlagebedingte Erkrankung bezeichnet, bei der die Beugesehnen eines Fingers über dem beugeseitigen Fingergrundgelenk (am Übergang von Hohlhand zu Finger) verdickt sind und dadurch nicht mehr frei durch das dortige Ringband gleiten können (sog. Ringband-Stenose). Dadurch kommt es zu einem 'Schnappen' bei Fingerbewegungen.

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Dupuytren’sche Erkrankung


Der Morbus Dupuytren (Dupuytren-Kontraktur) ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche.

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Vakuumtherapie


Die Vakuumtherapie (auch Vakuumversiegelung oder Vacuum Assisted Closure-Therapy (VAC)) zur Wundheilung besteht aus einem Wundverschluss in Kombination mit einem Abtransportsystem (Vakuum). Durch Ausübung eines Unterdruckes auf die Wunde soll der Wundverschluss erleichtert bzw. beschleunigt werden. Durch die Vakuumtherapie kann die Behandlungszeit verkürzt werden.

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"Schlüsselloch-Chirugie"


  • Operation durch sehr kleine Hautschnitte
  • Operationsfeld wird über eine Kamera auf einen Bildschirm übertragen
  • Vorteile: geringere Belastung und schnellere Heilungschancen für den Patienten