Klinik Dr. Becker GmbH - Staufener Str. 18 - 79189 Bad Krozingen - Fon 07633 / 4002 - 0

Vorfußchirugie (Ballenchirugie)

Die Beschwerden

Beim so genannten Ballenzeh (Hallux valgus) handelt es sich um eine Stellungsänderung des 1. Mittelfußstrahles nach innen und einer daraus resultierenden Abweichung der Großzehe nach außen, welche hauptsächlich bei Frauen auftritt.

Eine eindeutige Ursache hierfür ist nicht belegt. Angeborene abnorme Gelenkstellungen sind ebenso verantwortlich wie eventuell falsches Schuhwerk oder Fehlbildungen des Fußes. Mit dem Hallux valgus gemeinsam treten häufig Veränderungen an den übrigen Zehen auf (Hammerzehen und Krallenzehen).

Der Hallux valgus kann gepaart sein mit einer Arthrose des Großzehen-grundgelenkes (Hallux rigidus). Diese kann jedoch auch ohne Fehlstellung isoliert auftreten, insbesondere bei der Gicht.

Im Anfangsstadium können konservative Maßnahmen wie Einlagenversorgung und Fußgymnastik ausreichend sein. Bei entsprechender Schmerzsymptomatik wird die operative Korrektur erforderlich. Aus rein kosmetischen Gründen sollte die Korrekturoperation nicht durchgeführt werden, da diese, wie alle operativen Eingriffe, natürlich auch, ein gewisses Restrisiko beinhaltet.

Die Operation

Wurde früher meistens das Grundgelenk der Großzehe entfernt, kommt diese Art der Korrektur heute nur noch bei ganz ausgewählten, meist desolaten, Veränderungen zur Anwendung.

Ziel der operativen Behandlung ist die Wiederherstellung der Achse des 1. Fußstrahles unter Erhalt des Großzehengrundgelenkes, was durch Osteotomien mit Verschiebung und Achskorrektur des Mittelfußköpfchens oder einer Achskorrektur im Basisbereich des 1. Mittelfußknochens erreicht wird. Die jeweilige Operationsmethode ist abhängig vom Ausmaß der Fehlstellung und muss individuell besprochen und durchgeführt werden.

Auch beim Hallux rigidus, der Großzehengrundgelenkarthrose, kann durch Verkürzung des Knochens mit gleichzeitiger Sanierung des Gelenkes Schmerzfreiheit erzielt werden. Alternativ kommen hier auch prothetische Versorgungen oder Versteifungsoperationen zum Einsatz. Auch dieses muss sehr individuell entschieden werden.

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Impressum

 

Glossar

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Arthoskopischer Eingriff


Eine Arthroskopie (syn. Gelenkspiegelung) (von griechisch arthros = Gelenk und skopein = schauen), ist eine minimal-invasive Gelenkoperation unter Einsatz einer Optik.

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Osteotomie


Die Osteotomie bezeichnet ein in der Chirurgie angewandtes Operationsverfahren, bei dem ein oder mehrere Knochen gezielt durchtrennt werden um beispielsweise Fehlstellungen wie unphysiologische Beinachsen (O- bzw. X-Beine) oder Hüftfehlstellungen u. v. a. m. zu korrigieren (Umstellungsosteotomie).

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Coxarthrose


Die Hüftgelenksarthrose oder Coxarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks.

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MRT


Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung der Struktur der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird.

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Resorbierbares Material


Durch den Körper aufnehmbares Material. Z. B. Nahtmaterial.

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"Schlüsselloch-Chirugie"


  • Operation durch sehr kleine Hautschnitte
  • Operationsfeld wird über eine Kamera auf einen Bildschirm übertragen
  • Vorteile: geringere Belastung und schnellere Heilungschancen für den Patienten
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Arthrose


In Gelenken gibt es Knorpelschichten, die als Kissen dienen und eine reibungslose Bewegung des Gelenks ermöglichen. Unter Arthrose versteht man die Abnutzung dieser Knorpelschichten. Dies ist ein langsamer Prozess, der bis zur völligen Auflösung des Knorpels führen kann. Wenn dann Knochen auf Knochen reibt, verursacht das Beschwerden, Schwellungen und Steifigkeit.