Klinik Dr. Becker GmbH - Staufener Str. 18 - 79189 Bad Krozingen - Fon 07633 / 4002 - 0

Künstliches Kniegelenk

Sind bei einem Verscheiß des Kniegelenkes (Kniegelenkarthrose) alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten erschöpft, auch arthroskopische Eingriffe am Kniegelenk nicht mehr sinnvoll, bleibt meist nur der Gelenkersatz mittels Prothese.

Insbesondere bei jüngeren Patienten kann zuvor noch eine Umstellungsosteotomie durchgeführt werden, bei welcher meist am Schienbeinkopf operativ die Beinachse korrigiert wird, um den weniger geschädigten Gelenkanteil zu belasten.

In unserer Klinik stehen zwei module Systeme namhafter Hersteller zur Verfügung. So kann stadiengerecht auf den Patienten abgestimmt die passende Prothese implantiert werden.

Dieses reicht vom so genannten Monoschlitten (falls nur ein Gelenkspalt betroffen ist, wird nur dieser ersetzt ) über den gängigen vollständigen Oberflächenersatz bis zur gekoppelten Prothese.

Ziel ist es, so viel Knochen wie möglich zu erhalten, um einer nach Jahren evtl. notwendig werdenden Wechseloperation noch genügend Substanz zu bieten. Bei ausgeprägter X-Bein Fehlstellung oder bei Wechseloperationen infolge von Prothesenlockerung werden die gekoppelten, achsgeführten Prothesen erforderlich.

Von besonderer Bedeutung sind die korrekte Achsausrichtung des Beines sowie eine exakte Bandführung des Gelenkes, denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Prothese die gewünschte Standzeit ohne Verschleiß oder Lockerung erbringt.

Das operierte Bein darf in der Regel nach dem Gelenkersatz sofort beschwerdeabhängig belastet werden. Es erfolgt eine krankengymnastische Mobilisierung, unterstützt von einer motorischen Bewegungsschiene, Eisbehandlung und Einzelgymnastik. So kann erreicht werden, dass Sie bei Entlassung aus der stationären Behandlung etwa 10 bis 14 Tage nach der Operation bereits eine Kniegelenkbeweglichkeit von vollständiger Streckung bis etwa 90° Beugung erreichen.

Die weiterhin erforderliche intensive Physiotherapie erfolgt während einer stationären oder ambulanten Anschlussheilbehandlung in einer möglichst wohnortnahen Rehabilitationsklinik. Im Anschluss werden sie durch ihren Orthopäden oder in unserer chirurgischen Sprechstunde weiter ambulant betreut.

Weitere Informationen

Unter "Wir für Sie" -> Ihre Fragen zum künstlichen Kniegelenk haben wir für Sie Antworten zusammengestellt.


Klinik Dr. Becker GmbH
Staufener Straße 18
D-79189 Bad Krozingen
Fon 07633- 4002- 0
Fax 07633- 4002- 499

Impressum

 

Glossar

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Arthoskopischer Eingriff


Eine Arthroskopie (syn. Gelenkspiegelung) (von griechisch arthros = Gelenk und skopein = schauen), ist eine minimal-invasive Gelenkoperation unter Einsatz einer Optik.

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Osteotomie


Die Osteotomie bezeichnet ein in der Chirurgie angewandtes Operationsverfahren, bei dem ein oder mehrere Knochen gezielt durchtrennt werden um beispielsweise Fehlstellungen wie unphysiologische Beinachsen (O- bzw. X-Beine) oder Hüftfehlstellungen u. v. a. m. zu korrigieren (Umstellungsosteotomie).

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Coxarthrose


Die Hüftgelenksarthrose oder Coxarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks.

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MRT


Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung der Struktur der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird.

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Resorbierbares Material


Durch den Körper aufnehmbares Material. Z. B. Nahtmaterial.

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"Schlüsselloch-Chirugie"


  • Operation durch sehr kleine Hautschnitte
  • Operationsfeld wird über eine Kamera auf einen Bildschirm übertragen
  • Vorteile: geringere Belastung und schnellere Heilungschancen für den Patienten
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Arthrose


In Gelenken gibt es Knorpelschichten, die als Kissen dienen und eine reibungslose Bewegung des Gelenks ermöglichen. Unter Arthrose versteht man die Abnutzung dieser Knorpelschichten. Dies ist ein langsamer Prozess, der bis zur völligen Auflösung des Knorpels führen kann. Wenn dann Knochen auf Knochen reibt, verursacht das Beschwerden, Schwellungen und Steifigkeit.