Künstliches Hüftgelenk

Bei ausgeprägtem Verschleiß (Arthrose) des Hüftgelenkes ist der Einbau einer Hüftprothese angezeigt, wenn trotz zuvor durchgeführter konservativer Behandlungen keine ausreichende Schmerzfreiheit erzielt werden konnte.
Uns ist es möglich, nach den individuellen Bedürfnissen aus einer großen Palette von Möglichkeiten den Eingriff zu planen. Das entsprechende Vorgehen wird mit ihnen zuvor eingehend besprochen, da wir Wert darauf legen, dass der Patient vor der Operation ausführlich informiert ist.
Die Operationstechnik, ob zementfreie oder zementierte Prothese und die Frage der so genannten Gleitpaarung werden ausführlich mit Ihnen erörtert. Es besteht die Möglichkeit, die Prothese in ausgewählten Fällen in minimal invasiver Technik einzubauen, wodurch in den ersten 2 bis 4 Wochen eine etwas schnellere Mobilisation erreicht wird. Im langfristigen Ergebnis bestehen jedoch keine Unterschiede.
Das Ziel ist immer die Wiedererlangung der schmerzfreien Funktion und Belastbarkeit des Gelenkes bei langer Haltbarkeit der Prothese. Sollte es nach einem Zeitraum von 10 bis 20 Jahren zu einer Lockerung kommen, besteht die Möglichkeit, mit speziellen Wechselprothesen eine Austauschoperation durch zu führen.
Um rasch eine schmerzfreie, volle Belastbarkeit des operierten Gelenkes zu erreichen, ist es erforderlich, dass gleich nach dem Eingriff eine intensive Physiotherapie eingeleitet wird, welche direkt am Tag nach der Operation beginnt und nach der stationären Behandlung in unserer Klinik in einer Rehabilitationsklinik fortgeführt wird. Diese Rehabilitation ist auch ambulant möglich. Wir arbeiten mit allen qualifizierten Rehabilitationskliniken am Ort eng zusammen und besprechen und organisieren die Weiterbehandlung.
Weitere Informationen
Unter "Wir für Sie" -> Ihre Fragen zum künstlichen Hüftgelenk haben wir für Sie wichtige Antworten zusammengestellt.




