Klinik Dr. Becker GmbH - Staufener Str. 18 - 79189 Bad Krozingen - Fon 07633 / 4002 - 0

Kreuzbandchirugie

Die Beschwerden

Die Verletzung des vorderen Kreuzbandes, seltener auch die Verletzung des hinteren Kreuzbandes, ist meistens die Folge einer Verdrehung des Kniegelenkes bei fest stehendem Fuß. Am häufigsten betroffen sind die Sportarten Fußball und alpiner Skilauf, jedoch können auch Freizeitunfälle und Verletzungen im Straßenverkehr Bandverletzungen des Kniegelenkes verursachen.

Die Kreuzbandverletzung ist nicht immer isoliert, häufig kommt es zu Begleitverletzungen an den Seitenbändern, dem Innen- und/oder Außenmeniskus oder auch am Gelenkknorpel.

Um eine schmerzfreie Belastbarkeit und insbesondere wieder eine volle Stabilität des Kniegelenkes zu erlangen, ist die operative Behandlung erforderlich. Nur durch eine stabile Bandführung des Kniegelenkes können Folgeschäden vermieden oder zumindest zeitlich weit hinaus gezögert werden. Durch nach Verletzung verbliebene Instabilitäten kommt es sonst zu frühzeitigen Sekundärveränderungen an den Menisken und/oder dem Gelenkknorpel, woraus sich frühzeitig eine Arthrose entwickeln kann. Daher ist bei jüngeren und bei sportlich aktiven Patienten die operative Versorgung angezeigt.

Für eine sichere Diagnostik und Operationsplanung wird zusätzlich zur eingehenden Untersuchung meistens noch eine Magnetresonanztomographie (MRT) veranlasst. Hierdurch kann das Verletzungsmuster noch besser überprüft werden.

Die Operation

Die Versorgung der Kreuzbandverletzung erfolgt arthroskopisch assistiert, also über kleinste Hautschnitte. Eine Naht des gerissenen Bandes wird heute nicht mehr durchgeführt, ebenso werden heute keine Kunstbänder mehr verwendet.

Den goldenen Standard repräsentieren zwei gleichwertige Operationsverfahren:

Einmal wird zum Ersatz des gerissenen Bandes ein Teil der Kniescheibensehne mit zwei anhängenden Knochenblöcken verwendet, die so genannte Brücknerplastik.

Alternativ wird das Transplantat aus den Hamstringsehnen gewonnen. Wir bevorzugen überwiegend die letztere Methode, da diese Sehnen den mechanischen Eigenschaften des vorderen Kreuzbandes sehr ähneln, und verankern das Transplantat mit resorbierbarem Material.

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Impressum

 

Glossar

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Arthoskopischer Eingriff


Eine Arthroskopie (syn. Gelenkspiegelung) (von griechisch arthros = Gelenk und skopein = schauen), ist eine minimal-invasive Gelenkoperation unter Einsatz einer Optik.

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Osteotomie


Die Osteotomie bezeichnet ein in der Chirurgie angewandtes Operationsverfahren, bei dem ein oder mehrere Knochen gezielt durchtrennt werden um beispielsweise Fehlstellungen wie unphysiologische Beinachsen (O- bzw. X-Beine) oder Hüftfehlstellungen u. v. a. m. zu korrigieren (Umstellungsosteotomie).

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Coxarthrose


Die Hüftgelenksarthrose oder Coxarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks.

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MRT


Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung der Struktur der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird.

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Resorbierbares Material


Durch den Körper aufnehmbares Material. Z. B. Nahtmaterial.

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"Schlüsselloch-Chirugie"


  • Operation durch sehr kleine Hautschnitte
  • Operationsfeld wird über eine Kamera auf einen Bildschirm übertragen
  • Vorteile: geringere Belastung und schnellere Heilungschancen für den Patienten
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Arthrose


In Gelenken gibt es Knorpelschichten, die als Kissen dienen und eine reibungslose Bewegung des Gelenks ermöglichen. Unter Arthrose versteht man die Abnutzung dieser Knorpelschichten. Dies ist ein langsamer Prozess, der bis zur völligen Auflösung des Knorpels führen kann. Wenn dann Knochen auf Knochen reibt, verursacht das Beschwerden, Schwellungen und Steifigkeit.