Unser Leistungsspektrum vor, während und nach einer OP

- Das Erstgespräch
- Der Operationssaal
- Die Narkose
- Die örtliche Betäubung
- Der Aufwachraum
- Der Schmerzdienst
Die Anästhesieambulanz: Prämedikationsgespräch
Den ersten Kontakt haben wir mit unseren Patienten bei dem ausführlichen Prämedikationsgespräch. Dabei befragen wir Sie nach den Vorerkrankungen, nach Ihren täglichen Medikamenten, eventuelle Schwierigkeiten und Komplikationen bei früheren Operationen und Narkosen und bestimmen den aktuellen Gesundheitszustand des Patienten. Internistische Befunde wie EKG und Blutlaborwerte geben uns weitere Erkenntnisse. Daraus resultiert unsere Einschätzung des Narkoserisikos und wir legen mit Ihnen zusammen die für Sie beste Narkoseart fest. Wir erklären sie Ihnen und klären Sie über eventuelle Risiken auf. Gerne gehen wir in dem Gespräch auch auf Ihre persönlichen Bedenken und Ängste ein. In der Regel gelingt es uns diese zu entkräften und ein gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, so dass Sie möglichst gelassen in Ihre Narkose und Operation gehen.
Der Operationssaal: Der Anästhesiearbeitsplatz
In den Operationssälen arbeiten wir mit Anästhesiegeräten neuester Technologie. Im Anschluss an die Operation werden die Patienten entweder direkt auf der Station oder im Aufwachraum betreut.
Die Allgemeinanästhesie (Narkose)
Meist wird die Narkose durch die Gabe eines Schlafmittels über eine Vene eingeleitet. Im Anschluss erlaubt uns die Kombination aus Schlaf- und Schmerzmitteln in Verbindung mit der Inhalation eines Narkosegases die präzise Steuerung der Narkose. In aller Regel macht die Narkose auch eine künstliche Beatmung über einen dünnen Schlauch (Tubus) nötig. Dieser wird erst in die Atmungswege eingeführt, wenn die Patienten schon schlafen. Die heute verfügbaren Medikamente gestatten ein angenehmes Einschlafen und rasches Erwachen.
Die Regionalanästhesie (Örtliche Betäubung der zu operierenden Körperpartie)
Bei einem großen Teil unserer Patienten, annähernd 70%, schalten wir durch spezielle Verfahren der Regionalanästhesie die Schmerzleitung aus. Dazu spritzen wir ein Lokalanästhetikum (Mittel zur örtlichen Betäubung) in die Nähe bestimmter Nerven. Die Regionalanästhesie kann dabei in Kombination mit einer Narkose oder einer leichten Sedierung (Bewusstseinsdämpfung) durchgeführt werden. Die Patienten können jedoch auch wach bleiben, Musik hören oder sogar bei bestimmten endoskopischen Eingriffen die Operation am Monitor beobachten.
Der Aufwachraum
Im Aufwachraum überwachen speziell geschulte Pflegekräfte in Zusammenarbeit mit den zuständigen Anästhesisten Atmung und Kreislauf, bis die Patienten gefahrlos wieder in das Zimmer verlegt werden können.
Der Schmerzdienst
Verständlicherweise steht für Sie als Patient die Schmerzfreiheit während und nach der Operation im Vordergrund. Zur Behandlung akuter Schmerzen steht Ihnen rund um die Uhr ein Schmerzdienst zur Verfügung. Nach einem festgelegten Behandlungsplan setzen wir übliche Schmerzmedikamente ein. Außerdem stehen Ihnen einfach zu bedienende Pumpen (PCA – Patienten kontrollierte Analgesie) zur Verfügung, so dass Sie selbst über den jeweiligen Zeitpunkt der Schmerzmittelgabe entscheiden können.
Routinemäßig führen wir in unserer Abteilung periphere Nervenblockaden durch, die als alleiniges Verfahren oder in Kombination mit einer Narkose für eine gleichermaßen für Genesung und Komfort wichtige, notwendige Schmerzreduktion – möglichst Schmerzfreiheit– sorgen. Diese Verfahren sind vor allem bei den Eingriffen an den Extremitäten (Armen und Beinen) geeignet.




