Gallenchirugie
Die Krankheit

Die Gallenblase ist ein Reservebeutel für die Gallenflüssigkeit und liegt direkt an der Unterfläche der Leber. Die Gallenflüssigkeit gehört wie das Sekret der Bauchspeicheldrüse zu den Verdauungssäften.
Wenn es zu Behinderungen beim Abfluss der Gallenflüssigkeit kommt, kann dies zu einer Entzündung oder zur Bildung von Gallensteinen führen. Gallensteine wiederum können eine chronische, das bedeutet lang andauernde, Entzündung der Gallenblase herbeiführen und es kann sich eine Bauchfellentzündung entwickeln.
Durch den Abgang von kleinen Steinen aus der Gallenblase über den Gallengang kann es zu heftigen Koliken kommen.
Die Operation
Da die Gallenblase ein Blindsack ist und zum Leben nicht benötigt wird, erfolgt bei der Operation stets die Entfernung der ganzen Gallenblase samt der Steine, um einer wiederholten Steinbildung oder Entzündung sicher vorzubeugen.
Die Operation wird heute in aller Regel minimal-invasiv ("Schlüsselloch-Chirurgie") durchgeführt.
Diese Routine- Operation erfolgt immer in Vollnarkose. Der Klinikaufenthalt beträgt 2-3 Tage, kann aber ggf. auch ambulant durchgeführt werden. Eine spezielle Diät ist nach der Operation nicht erforderlich, die normale körperliche Belastbarkeit ist in der Regel 2 Wochen nach der Operation wieder erreicht.




